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Szene Hamburg vom 30.08.2013


Wenig Kohle, viel Begeisterung

von Hanna Klimpe 

Per Crowdfunding sucht Daniel Lommatzsch Sponsoren für seinen ersten Spielfilm „Am Ende ist man tot“ 

Am Anfang stand ein Kurzfilm, mit dem sich Daniel Lommatzsch vor eineinhalb Jahren als Regiestudent bewerben wollte. Jetzt ist aus „Am Ende ist man tot“ ein Spielfilm geworden, an dem über 40 Mitglieder des Thalia-Ensembles beteiligt sind. Die Rollen hat er seinen Schauspielkollegen auf den Leib geschrieben: „Ich wollte Ecken ihrer Persönlichkeiten zeigen, die man auf der Bühne noch nicht gesehen hat. Ein solches Projekt ist nur mit einem tollen Ensemble wie diesem möglich, in dem jeder sein ganzes Herzblut in die Sache steckt.“

„Am Ende ist man tot“ ist eine fast ohne Geld und komplett ohne Ga- gen gedrehte Finanzkomödie, die in leicht absurden Episoden zeigt, was die ewige Frage nach dem Geld mit zwischenmenschlichen Beziehungen anrichtet. Da sind zum Bei- spiel zwei arbeitslose Schauspieler, deren mittelmäßige TV-Serie eingestellt wurde, und die sich kurzfristig zu einer Entführung entschließen. Der Dreh ist fast fertig, jetzt steht die Postproduktion an. Dafür suchen Lommatzsch und seine Crew über die Crowdfunding-Plattform Startnext Sponsoren. Unterstützen kann man das Projekt dabei in jeglichen monetären Dimensionen – idealistisches Kleinvieh macht auch Mist. So ganz ohne Geld kann man einen Film über Geld dann doch nicht drehen, was Lommatzsch sehr bedauert: „Das Geld stirbt zuletzt“.